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GRÜN - Teil I - Die Farbe der Mitte


Grün ist eine Mischfarbe aus Blau und Gelb und vereint damit das Geistige und die Ruhe der Farbe Blau mit der lebhaften, emotionalen Wärme der Farbe Gelb. Somit entsteht eine innere Ausgewogenheit, die harmonisiert, beruhigt und entspannt. Grün ist die Farbe der Mitte, des Ausgleichs und der Harmonie.

Auch wenn es durchaus einige negative Aspekte gibt, ist Grün vorwiegend positiv besetzt. Diese Farbe steht für das Leben, Fruchtbarkeit, Wachstum und die Erneuerung der Natur. In der Elementenlehre symbolisiert sie die Erde, wenngleich Grün auch oft mit grünlich schimmerndem Wasser in Verbindung gebracht wird, das vor Leben strotzt.


"La Bocca Verde", Acryl auf Holz, Atelier Manuela Engelhardt

Grün & Rot

Im Farbkreis stehen sich Rot- und Grüntöne gegenüber. Das harmonisierende Grün ist also die Komplimentärfarbe zum temperamentvollen Rot. Zwar bremst Grün die Farbe Rot etwas aus, ja neutralisiert es geradezu, doch ebenso braucht es die Farbe Rot, um selbst wirken zu können, denn Grün ist eine neutrale, bzw. eher ins Passive gehende Farbe. Im asiatischen Raum steht sie nämlich für Yin, das "empfangende" Weibliche, bzw. die weibliche Urkraft.

Das Wort "grün" kommt übrigens aus dem altenglischen "growen", was soviel wie wachsen oder mit Grün bedecken bedeutet. Und damit wird diese Farbe auch in vielen Kulturen verbunden: Mit Fruchtbarkeit, Wachstum, Erneuerung, aber auch Unreife. Daher kommt auch der Spruch "grün hinter den Ohren sein", wenn jemand noch sehr jung und eben unreif ist.

Grün ist aber auch ein Symbol für Hoffnung und Zuversicht.

Im Mittelalter war Grün übrigens die Farbe der Liebe, respektive ein Symbol einer keimenden Liebe! Doch es war auch die Farbe des Bösen, der Schlangen und Dämonen. Im Christentum trug der Teufel einen grünen Rock!

Heute steht Grün für einen "normalen", d.h. ausgeglichenen, unproblematischen und positiven Zustand. Zusätzlich impliziert es "ökologisches" Bewusstsein, sei es über politische Parteien, sei es durch grüne Gütesiegel.

Grün ist eine "neutrale Heilfarbe"

Auf Körper und Geist hat Grün eine entspannende, harmonisierende und beruhigende Wirkung. Es soll den Blutdruck senken und sowohl bei Müdigkeit als auch bei Schlaflosigkeit helfen. Diese Farbe balanciert Herz und Nieren aus und soll zudem bei Magengeschwüren, Allergien und Ermüdung der Augen positiv wirken. Grün unterstützt dabei, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren, lässt Kräfte sammeln und hilft dabei, sich zu regenerieren.

Mental fördert diese Farbe Eigenschaften wie  Zufriedenheit, Toleranz, Ausdauer und Hilfsbereitschaft. In der Therapie kann Grün unterstützend wirken bei Themen wie Befreiung, Loslösen und Wandlung!

Darauf, wie verschiedene Grüntöne auf uns wirken, gehe ich in einem meiner nächsten Artikel ein.

Bis dahin, bleiben Sie entspannt,
Manuela

Gelb - Teil II - Safran macht den Kuchen gel

Gelb als natürlicher Farbstoff

Im Mittelalter war Gelb nicht beliebt. Das kam daher, dass Gelb eigentlich nur auf teurer, nicht erschwinglicher oder vorhandener Seide "rein" wirkte, bei einfachen Stoffen jedoch, die oft eine bräunliche oder graue Grundfarbe hatten, billig und schmutzig aussah, ja und nahezu "gemein" wirkte. Darüber hinaus ergaben der Farbstoff  Wau, sowie Saflor ein fahles, mattes Gelb mit wenig Leuchtkraft. Daher wurden diese Farbstoffe fast ausschließlich zum Grünfärben verwendet. Der Färber-Wau ist eine zweijährige Pflanze, und Salfor ist eine Distelart und wird u.a. auch Färberdistel oder Falscher Safran genannt. Schönes, klares Gelb konnte man ohnehin nur auf Seide erzielen.

Gelber Farbstoff aus Safran

Die Pflanze zum "tatsächlichen" Gelbfärben war der Safran, der über das warme Sonnengelb hinaus eher schon ins Rot-Orange geht. Der echte Safran wird aus den feinen Blütenstempeln der Safranpflanze, einer Krokusart gewonnen, die im Herbst violettfarben blüht. In Europa wird Safran heute vor allem in im Mittelmeerraum angebaut. Doch bereits die alten Ägypter verwendeten diesen Farbstoff, um ihre Kleider einzufärben. Der "Crocus sativus" stammt ursprünglich aus dem griechischen und kleinasiatischen Raum und im Orient wird er bereits seit 3.500 Jahren kultiviert. Die Pflanze ist unfruchtbar und kann nur durch Knollenteilung vermehrt werden.

Safran - STickwoman Munich
Safran ist überaus kostbar, denn die Gewinnung ist nur in aufwändiger Handarbeit möglich. Das beginnt bereits bei der Blütenernte, für die man nur einmal im Jahr für ca. zwei Wochen im Herbst Zeit hat. Dann werden die drei gelb-orangen Blütenstempel noch am Tag der Blütenernte vorsichtig per Hand aus der Blüte gezupft und im Anschluss vorsichtig getrocknet. Man kann sie entweder als Ganzes verwenden, oder zu Pulver zerreiben. Für ein Kilo Safran werden etwa 400.000 Safranfäden benötigt! Immerhin ist der Farbstoff, der aus Safran gewonnen wird, extrem lichtecht und wäscht sich kaum aus.

Safran gehört in Form einer wässrigen Lösung zu den ältesten Färbemitteln für Textilien ohne dass eine Vorbehandlung des Trägermaterials nötig wäre.


Safran als Heilmittel

Doch Safran ist mehr als nur ein Farbstoff, den man ja bekannterweise auch gerne in der Küche verwendet. Bei den Römern gab es fast nichts, wofür sie Safran nicht nutzten: als Gewürz, Duft- und Farbstoff für Essen, Getränke und Kleidung - und als Medikament.

Die feinen Safranfäden enthalten Carotin und ätherische Öle, die Schmerzen lindern, den Magen beruhigen und das Herz stärken sollen. Außerdem soll Safran Leber, Nieren und Blase reinigen, gut für die Haut sein und sogar bei Depressionen helfen. Safran wird seit vielen Jahrhunderten in alten Medizinbüchern als Heilpflanze aufgeführt.

Wer mehr über die Wirkung von Safran erfahren möchte, findet hier weitere interessante Infos.

Gelb als Heilfarbe durch Magie

Neben den negativen Aspekten, wie bereits in meinem ersten Artikel über die Farbe Gelb ausgeführt, gab es in früheren Zeiten auch einige kuriose "Anwendungsgebiete" dieser ambivalenten Farbe. Man war im festen Glauben, dass die Strahlungsenergie und das Kraftfeld einiger gelber Blumen, wie u.a. Johanniskraut, Löwenzahn - in Verbindung mit einem Zauber medizinisch wirksam seien und zum Beispiel gegen Gelbsucht hülfen. So verwenden auch Schamanen Gelb in ihren Heilungszeremonien, um negative Energien oder Krankheiten auszumerzen.

Natürlich gibt es auch gelbe Heilpflanzen, deren Wirkung tatsächlich - und ganz ohne Magie - nachweisbar ist. Neben dem bereits beschriebenen Safran, z.B. die gelbe Gauklerblume (bei Herzbeschwerden, Atem- und Angststörungen), Ingwer (regt Verdauung an, unterstützt bei Erkältungen), Löwenzahn (entschlackt und entwässert), u.v.m.

Orange - Ein echter Stimmungsaufheller!

Psychische Wirkung von Gelbtönen

Doch wie wirkt Gelb eigentlich auf unsere Psyche? Wo und in welchen Fällen lässt es sich positiv einsetzen?

Nun, wie fast bei allen Farben kommt es auf die jeweilige Farbnuance an. Der absolute Stimmungs- und Kommunikationstreiber ist Orange in allen Facetten, eine Mischung aus Gelb und Rot.

Bei dieser Farbe haben Depression, Appetit- und Lustlosigkeit keine Chance! Gerade in der dunklen Jahreszeit hilft bereits ein Farbtupfer und schlechte Laune oder Müdigkeit kommen erst gar nicht auf.

Abgetöntes, ins lachsfarben gehendes Orange macht jeden Raum gemütlich und wohlig warm. Etwas Orange in der Küche und genussvolles Essen und angeregte Kommunikation sind sicher!

Hingegen macht ein helles Sonnengelb jeden dunklen Raum freundlicher und positiver. Oft findet man es auch auf Häuserfassaden.

Gelb ganz allgemein ist wärmend, aufhellend und anregend. Es ist ein Ausdruck von innerer Freiheit und wirkt positiv auf Denkkraft, geistige Regsamkeit und fördert Neugierde wie Ideenreichtum. Insbesondere Orange-Gelb fördert die Kommunikation.

Es genügt übrigens vollkommen, lediglich Akzente  - z.B. Bilder oder sonstige Accessoires - zu setzen, um in den Genuss der positiven Wirkung von Farben zu kommen. Sie müssen also nicht gleich Ihre ganze Wohnung in einer bestimmten Farbe streichen...


Viel Spaß beim Lesen und bis zum nächsten Mal, wenn's mit der Farbe Grün weitergeht.
Manuela


GELB - Teil I - Die Farbe der krassen Gegensätze

GELB ist die hellste der drei Grundfarben und archetypisch - also aus unserem kollektiven Ur-Unterbewusstsein heraus - steht es u.a. für das Geistige und die Erkenntnis, sowie Licht, respektive die Sonne. Gelb steht aber auch für Weite und Flüchtigkeit, denn in der Elementenlehre symbolisiert Gelb die nicht "fassbare", flüchtige LUFT. Träumen wir von Gelb, kann das ein Hinweis auf Kommunikation jeglicher Art sein.

Wie bei allen Grundfarben, die untereinander gemischt, Abtönungen oder andere Farben ergeben, gibt es auch bei der Farbe Gelb verschiedene Farbtöne, die unterschiedlich auf uns wirken können. So gehen die Farbnuancen vom grünlich-frisch schimmernden Zitronengelb bis zum rötlich-warmen Goldgelb. Nimmt man es ganz genau, sogar bis ins Orange - nämlich dann, wenn der Rotanteil sehr hoch ist.

Als das "typische" und "positive" Gelb empfinden viele Menschen leicht warme, "güldene" Gelbtöne. Sie erinnern uns an die wärmende, lebensnotwendige Sonne. Wenngleich Sonnenlicht an sich ja nicht gelb, sondern "blendend" weiß ist - es ist die Reflexion des Sonnenlichts, die die Sonnenstrahlen goldgelb wirken lassen. Besonders gut kann man das auf hellen Flächen sehen, wie z.B. auf Schnee, Sand oder hellen Hauswänden. Warme Gelbtöne geben uns ein gutes, wohliges Gefühl, wirken sanft anregend, aufheiternd und auch ein wenig "befreiend".

Hingegen empfinden wir sowohl schrilles, wie auch getrübtes, schmutzig wirkendes als extrem unangenehm. Schon Goethe sagte dazu (Goethes Farbenlehre): "wenn die gelbe Farbe unreinen und unedlen Oberflächen mitgeteilt wird, wie dem gemeinen Tuch, dem Filz und dergleichen, worauf sie nicht mit ganzer Energie erscheint, entsteht eine solche unangenehme Wirkung. Durch eine geringe und unmerkliche Bewegung wird der schöne Eindruck des Feuers und des Goldes in die Empfindung des Kotigen verwandelt und die Farbe der Ehre und Wonne zur Farbe der Schande, des Abscheus und Mißbehagens umgekehrt". 

Getrübtes Gelb assoziieren wir also eher u.a. mit Neid, Eifersucht, Egoismus, Geiz, Falschheit und sogar Wahnsinn. Letzteres ist sogar durch Beobachtungen von Psychologen empirisch belegt! Man hat nämlich festgestellt, dass schizophrene Menschen eine ausgesprochene Vorliebe für die Farbe Gelb haben. Und wenngleich bis heute nicht belegt ist, an welcher, bzw. welchen psychischen Erkrankung/en z.B. Van Gogh (30. März 1853 - 29. Juli 1890) litt, ließe seine Vorliebe für die Farbe Gelb in seinen Gemälden durchaus einen Hinweis auf Schizophrenie (*) zu.

Schaut man hingegen zu lange auf ein schrilles Gelb, kann einem sogar körperlich richtiggehend übel werden! Man verwendet es gerne als Warnfarbe in Verbindung mit Schwarz, was die Leuchtkraft von Gelb noch verstärkt, wenn es sich um Gifte oder Gefährliches handelt. Besonders Schwefelgelb wird in der Farbsymbolik mit dem Teufel in Verbindung gebracht. Auch in der Sprache findet sich das ambivalente, respektive negative Verhältnis zur Farbe Gelb wieder: In England bezeichnet man die Klatschpresse als "Yellow Press", denn "yellow" deutet nicht nur gelb, sondern umgangssprachlich auch "feige". Wer in Frankreich mit einem unechten, aufgesetzten Lachen durch die Welt geht, lacht "gelb" (rire jaune). Und wem die (gelbe) "Galle hochkommt" ist "teuflisch" zornig!

Mir persönlich verschafft es zum Beispiel höchstes Unbehagen, lange auf eine rein gelbe Fläche zu sehen, verspüre eine große Unruhe, ja beinahe Aggression. Dem Maler Wassily Kandinsky (16. 12. 1866 - 13.12.1944) ging es wohl ähnlich. In seinem Buch "Das Geistige in der Kunst" bewertet er Gelb als vorwiegend negativ: "Es beunruhigt den Menschen, sticht, regt ihn auf und zeigt den Charakter der in Farbe ausgedrückten Gewalt, die frech und aufdringlich auf das Gemüt wirkt." Es kann sich zu einer für Auge und Gemüt unerträglichen Höhe und Kraft steigern und "könnte als die farbliche Darstellung des Wahnsinns wirken."

Auch wenn dies eine subjektive Empfindung ist, kann ich sie durchaus nachvollziehen. So verwende ich persönlich reines Gelb in meinen Gemälden und Objekten nur sehr sparsam, z.B. um vereinzelte Lichteffekte zu schaffen, großflächiger hingegen meist nur in abgetönter Form, entweder einem frühlingsfrischen limonengrün oder unterschiedlich starken Orange-Tönen. Ganz selten auch pastelliges Hellgelb, als "heiterer", leichter Hintergrund für andere Farben.

Rockabilly-Kult, Upgrading Nähtischchen, Manuela Engelhardt

Farbe des Lichts:

Götter, Heilige und große Figuren vieler Kulturen wurden und werden mit Gelb, respektive "Goldgelb" und damit Licht und Sonne in Verbindung gebracht. In der griechischen Mythologie ist es der Sonnengott Helios (griech. = Sonne), der den Sonnenwagen mit vier Pferden über den Himmel lenkte. Apoll, ein Sohn des Zeus und einer der 12 olympischen Götter ist in all seiner Vielfältigkeit auch der Gott des Lichts. Und aus der römischen Antike geht der Sonnengot "Sol" hervor. Doch auch der germanischen Göttin Freya (auch Freia oder Freyja - altnordisch steht für „Herrin“) wird Die Farbe Gelb zugeordnet. Sie ist u.a. die Göttin der Liebe, des Frühlings und der Fruchtbarkeit. Die nordische Göttin symbolisiert Wachstum. In Asien war und ist Gelb die Farbe schlechthin und bedeutet immer Gutes! Hier wird sie verbunden mit Harmonie, Weisheit, Mitte, Ruhm und Glück.

Farbe der Geächteten:

Im Mittelalter gab es aufgrund der unterschiedlichen Gesellschaftsstände eine Vielzahl von streng reglementierten Kleiderordnungen, die auch verschiedene Farben mit einschloss. Gelb war dabei eine Schandfarbe. So mussten Prostituierte im 15. Jahrhundert nach der habsburgischen Kleiderordnung ein gelbes Koptuch tragen, nach einem Leipziger Gesetz gleich einen großen gelben Umhang. Nach Gesetzen anderer Regionen wurden Huren dazu verdonnert, ihre verwerfliche Tätigkeit durch gelbe Schuhbänder, gelbe Schleier oder gelbe Kleiderbesätze zu offenbaren.

Doch auch Frauen mit unehelichen Kindern mussten ihre "Schande" durch gelbe Kleidung öffentlich zur Schau stellen, je nach Region, z.B. durch das Tragen einer gelben Haube, wie eine Verordnung in Freiburg belegt.

Die Liste der mit Gelb gekennzeichneten Geächteten geht weiter! Ein gelbes Kreuz mussten zum Tode verurteilte Ketzer auf dem Weg zu Ihrer Hinrichtung tragen und wer Schulden hatte, musste seine Kleidung mit großen gelben Scheiben kennzeichnen. Aus der Gesellschaft Ausgestoßene mussten überdies damit leben, dass man die Türen ihrer Wohnhäuser gelb anstrich.

Es waren schließlich die Christen, die Gelb zur diskriminierenden Farbe der Juden erklärten. So mussten sie ab dem 12. Jahrhundert einen gelben Hut tragen, oder große gelbe Messingringe auf ihre Kleider nähen. Der gelbe Davidstern stigmatisierte die Juden im 20. Jahrhundert abermals - diesmal hielten die Nationalsoziallisten das teuflische Zepter in der Hand!

Gelb ist und war aber auch eine Farbe der Krankheit und Seuche. Wird die gelbe Flagge auf einem Schiff gehisst, so bedeutet das, dass das Schiff wegen einer ansteckenden Krankheit unter Quarantäne steht.

Wie man sieht, ist die Farbe Gelb recht ambivalent und geradezu polarisierend! Darüber, wie man Gelb heute auch in der Farbpsychologie positiv einsetzen kann, schreibe ich in einem meiner nächsten Artikel. Bis dahin, bleiben Sie heiter...
Manuela

         
(*) Definition Schizophrenie: "Die Schizophrenie ist eine psychische Störung, die sich auf die gesamte Persönlichkeit auswirkt. Die Symptome umfassen ein breites Spektrum von Wahnvorstellungen über motorische Störungen bis hin zur Antriebslosigkeit. Menschen mit Schizophrenie leben in einer anderen Welt." (Quelle: https://www.netdoktor.de/krankheiten/schizophrenie/)

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Die Farbe Blau (II) - Warum liebestolle Frösche blau werden...


Generell assoziieren wir BLAU Im Positiven u.a. mit Stille, Weite, Tiefe - auch emotionale, Entspannung, Stärke, sowie Vertrauen und Verlässlichkeit. Im Negativen verbinden wir BLAU eher mit  Kälte, Distanz, Unpersönlichem, Autorität, Depression und Langeweile.

Hitze vernebelt uns den Verstand, sei es im tatsächlichen Sinne an heißen Sommertagen, oder im übertragenen Sinne, bei Aggression oder starker Emotion (vergl. meine Artikel "ROT -Teil I" und "ROT -Teil II"). Hingegen kühlt uns BLAU - die Lieblingsfarbe der Deutschen (Statista 2017; Quelle: IfD Allensbach 2001) - in jedem Fall ab. Es wirkt entspannend, regenerierend und beruhigend, hilft uns Stress und Hektik abzubauen und unseren inneren Frieden zu finden. Es soll sogar unsere Kreativität und Kommunikationsfähigkeit ankurbeln. Doch Blau wirkt nicht nur auf mentaler Ebene! Auch auf stressbedingte körperliche Beschwerden kann BLAU positiv einwirken und helfen, u.a. Verkrampfungen zu lösen, Schmerzen, Schwellungen und Entzündungen zu mildern. Die Farbe Blau hat also immer etwas Kühlendes, sowohl psychisch, als auch physisch!

"I've got the blues"

Angeblich fehlt es Menschen, die die Farbe Blau überhaupt nicht mögen, an innerer Ruhe. Andererseits sollte man Blau eher meiden, wenn man ohnehin schon melancholisch, traurig oder gar depressiv ist. Aus dem angelsächsischen Raum kommt der Ausdruck "I've got the blues", frei übersetzt "ich bin traurig". Übrigens hat man wohl festgestellt, das Menschen, die in einer melancholischen Stimmung sind, Blautöne schlechter unterscheiden können. Ein Phänomen, an dessen Ursache man noch forscht. Taucht die Farbe Blau im Traum auf, so kann das auf Introvertiertheit oder sogar Gefühlskälte hinweisen. Je dunkler der Ton, desto mehr spielen ggf. auch Trauer und Angst eine unterbewusste Rolle. Denn ja, je mehr Schwarzanteil im Blau enthalten ist, desto unheimlicher und bedrohlicher wirkt diese Farbe auf uns.

Kleidung und Natur

Während blaue Kleidung bei Männern an erster und bei Frauen - nach Schwarz - an zweiter Stelle steht, sind wir gegenüber blauen Lebensmitteln eher zurückhaltend. Warum ist das wohl so? Nun, Blau kommt in der Natur so gut wie gar nicht vor! Klar, da gibt es Blaubeeren, Pflaumen, Trauben, Auberginen... doch tatsächlich blau sind die allesamt nicht, denn lediglich ihre Haut hat einen gewissen Blauanteil, der jedoch ins Rötliche geht. Und das Fruchtfleisch ist ebenfalls nicht blau, sondern gelblich bis rötlich. Ach ja, da gibt es noch den Blauschimmelkäse, der als hochpreisige Delikatesse gehandelt wird und tatsächlich als solche trotz oder gerade wegen seines modrigen Geschmacks von manchen Menschen - genussvoll?! - verzehrt wird...  Haben wir Menschen doch eigentlich im Laufe der Evolution gelernt, dass intensives Blau in der Natur eher mit Vorsicht zu genießen ist, eben weil verdorbene Lebensmittel oft gesundheitsschädlichen bläulichen bzw. blaugrünen Schimmel generieren und blaue Pflanzen nicht selten giftig sind. Guten Appetit! Eben selbigen soll die Farbe Blau im Übrigen bremsen! Bei Tests fand man heraus, dass Menschen in einem blauen Raum weniger aßen als in andersfarbigen Räumen und dass man sich bei blauen Tellern von vornherein weniger auflädt!

Liebestolles Froschmännchen

Von Fröschen und Menschen...

Was mich direkt auf das heimische Moorfroschmännchen bringt! Diese Spezies wird gerade mal sieben Zentimeter groß und hat recht viel Druck im Frühjahr zur Laichzeit, in der ihm nur wenige Tage bleiben, um sein Erbgut effektiv und sinn-stiftend weiterzugeben, denn es finden regelrechte Massenorgien mit Hunderten von Fröschen in bestimmten Laichgebieten statt. In dieser Zeit färbt sich die Haut des Männchens BLAU - jedoch nicht, wie man meinen könnte, um den Weibchen zu gefallen, sondern um ihre Geschlechtsgenossen im kurzweiligen Liebeswahn von einer etwaigen "Fehlbegattung" abzuhalten. So ist die Farbe Blau bei Moorfröschen also ein gut sichtbares (Abwehr-)Zeichen der Männlichkeit. 


Blau war früher ein Symbol für Weiblichkeit
Nun, auch bei uns Menschen gilt Blau als männliche Farbe. Doch das war nicht immer so. Vom Mittelalter an noch bis ins erste Drittel des 20. Jahrhunderts kleidete man Jungs bevorzugt in Rosa ein, während Hellblau die Farbe der Mädchen war. Der Wandel, dass Blau zur Jungsfarbe wurde kam erst in den 40er Jahren des 20. Jahrhunderts zum tragen.

Darüber, warum sich dieser Wandel vollzog kann genüsslich spekuliert werden, vielleicht weil Matrosen und Arbeiter blau trugen, oder weil die Jeanshose anfangs hauptsächlich von Männern getragen wurde. Man weiß es nicht genau.

Aspekte verschiedener Blautöne

Neben Rot und Gelb zählt Blau zu den drei Grundfarben, aus denen alle anderen Farben gemischt werden können. Das heißt, mischt man Rot und Blau erhält man je nach Anteil unterschiedliche Töne, angefangen bei einem leicht rot-stichigen Indigoblau, hin bis zu Lila und Violett. Und je mehr Gelb man zu Blau hinzufügt, desto grünlicher wird es. All diese Mischungen vereinen die jeweiligen Eigenschaften der beiden Farben und haben entsprechend eine unterschiedliche Wirkung auf uns.

In der nachstehenden Tabelle habe ich versucht die unterschiedlichen Aspekte von Blautönen aufzulisten. Leider kann ich die Liste hier nur sehr klein darstellen, eine lesbare Version finden Sie auf meiner Homepage.

Aspekte verschiedener Blautöne


Viel Spaß beim Lesen und bis zum nächsten Mal!
Manuela

Die Farbe BLAU (I) - Farbe der Götter, Unendlichkeit & Sehnsucht

Das beruhigende, emotionslose Blau ist in seiner Wirkung auf uns das krasse Gegenteil zum aktiven, leidenschaftlichen Rot. Und Achtung, Blau beruhigt nicht nur auf harmlose Weise, es kann sogar depressiv stimmen! Denn je tiefer und dunkler ein Blauton ist, je "schwärzer" es wird, um so negativer und bedrohlicher empfinden wir es.

Blau ist eine kalte Farbe. Während ein roter Raum wärmt, so empfinden wir die Raumtemperatur eines blau gestrichenen Raumes tatsächlich zwei bis vier Grad kälter, als sie tatsächlich ist. Schon Goethe sagte dazu: " Zimmer, die blau austapeziert sind, erscheinen gewissermaßen weit, aber eigentlich leer und kalt". (Goethe Farbenlehre) "Kalt" und damit "abweisend" bleiben aber auch die Augen, will man seinem/r Liebsten treu bleiben... Blau gilt also auch als Symbol der Treue, als "Farbe der abweisenden Augen". Daher kommt auch z.B. der Brauch, einen Verlobungsring mit einem blauen Saphir zu versehen.

In der westlichen Elementenlehre wird BLAU dem kühlenden Element Wasser - damit auch dem Eis - zugeordnet. Wir assoziieren es aber auch mit der Weite des Himmels. Denken Sie nur daran, was für ein wohliges, beruhigendes Gefühl es ist, in einer Sommerwiese zu liegen und in den blauen Himmel zu schauen! Ein idealer Zustand, um in Tagträumen zu schwelgen und sich ein wenig Auszeit vom Alltagstrubel zu gönnen! Mit Bau assoziieren wir also auch Ferne und Unendlichkeit.

Geschichte & Archetypische Bedeutung:

Götter und Heilige tragen in vielen Kulturen seit jeher stets blaue Gewänder, ob im alten Babylonien oder Persien wie auch die Nilgötter Ägyptens. Auch indische Götter haben eine blaue Haut und der blaue Elefant ist ein Symbol der Erleuchtung. Im Hinduismus stellt man sich den Anfang der Welt als blaues Licht vor. In der christlichen Welt trägt die Jungfrau Maria einen weiten, blauen Mantel und der Hintergrund kirchlicher Gemälde wurde oft in Blau dargestellt, als Metapher für das Göttliche bzw. Übersinnliche.

Nicht umsonst schwelgten deutsche Dichter im Dunst der "Blauen Blume" der Romantik. Denn Blau steht für seelische Tiefe, Unendlichkeit, Sehnsucht aber auch Hoffnung. Das Motiv der "Blauen Blume" wird vom deutschen Dichter Novalis, respektive Georg Philipp Friedrich von Hardenberg (1772-1801), in seinem nicht vollendeten, im Mittelalter spielenden Roman "Heinrich von Ofterdingen" beschrieben. Die Hauptfigur des Werkes, der Minnesänger Heinrich, wird darin auf wundersame Weise von einer blauen Blume angezogen. Sie wurde in Folge das Sehnsuchtssymbol der Romantik. Symbolisch steht die "Blaue Blume" also für die Sehnsucht nach etwas, was schwierig zu erreichen ist.

"Blaue Kornblume" auf Fassboden, Upcycling-Objekt, Manuela Engelhardt

Wer mehr über die "Blaue Blume" erfahren möchte, findet dies sehr ausführlich u.a. hier

Gewinnung & Herstellung:

Das Indigo-Blau ist ein sehr angenehmes, kräftiges, doch nicht zu dunkles Blau knapp an der Grenze zum Violett. Die Indigopflanze ist ein tropischer Hülsenfrüchtler, dem man die blaue Farbe nicht direkt ansehen kann. Erst in einem aufwändigen Verfahren wird sie auch mit Hilfe von Sauerstoff (Oxidation) gewonnen. Nachweislich wurde der Indigostrauch - ursprünglich aus Indien stammend - bereits 2500 v. Chr. in Ägypten kultiviert. Überhaupt waren es die alten Ägypter, die wohl erstmals in der Lage waren, grüne und blaue Farbpigmente auch aus Steinen, respektive Mineralien zu gewinnen., wie z.B. dem tiefblauen Schmuckstein Lapislazuli.

Bis zum 12. Jahrhundert war der Farbstoff Indigo in Europa eher selten, da nur sehr wenig davon aus  Indien importiert wurde. Es waren schließlich die Niederländer, die ihn ab ca. 1600 in größeren Mengen aus Ostindien eingeführt haben. Durch Verbote und Schutzzölle versuchte man vergeblich, den Handel mit dem asiatischen "Billigblau" zu unterbinden. Denn ganze Landstriche lebten bis dahin von der Farbgewinnung aus dem heimischen Färberwaid, der nun verdrängt wurde, was für viele existenzbedrohend war. Färberwaid ist ebenfalls eine Pflanze, die einen zwar chemisch identischen, aber etwas schwächeren Farbton liefert. In Frankreich gibt es einen Ort, wo man den Färberwaid (franz. "Pastel") in kleinen Mengen wieder anpflanzt. Mehrere Jahrhunderte lag der Anbau von Pastel jedoch vollends brach.

Heutzutage stammt der Indigofarbstoff  aus synthetischer Herstellung, die erstmals im Jahre 1878 gelang. Da der Rotanteil beim künstlich hergestellten Indigo-Blau etwas höher ist, wirkt dieses Blau etwas dunkler und violetter als das aus natürlicher Gewinnung.

Die getrockneten, gemahlenen Blätter von Indigopflanzen können übrigens auch zum Haarefärben für Tönungen von Dunkelbraun bis Schwarz verwendet werden und mit anderen Pflanzen wie Henna („schwarzes Henna“) gemischt werden. Darüber hinaus wird das pflanzliche Indigo auch heute noch für das Färben einiger Marken-Jeans verwendet, denn die Qualität des natürlichen Indigo-Blau ist weit höher als die des synthetischen. Wenn man so will, dann ist Indigo also das klassische Jeansblau.

Mehr über die Farbe BLAU, die verschiedenen Blautöne, ihre Einsatzbereiche und Wirkung auf uns in einem meiner nächsten Artikel.



Die Farbe ROT (I) - Warum Sie bei kalten Füßen rote Socken tragen sollten...

Rot ist die Liebe, rot ist das Blut, rot ist der Teufel in seiner Wut (Sprichwort)


Es gibt unzählige Rot-Töne und -Facetten, die alle in Teilen unterschiedliche Aspekte und Wirkungen haben. Eines jedoch ist allen Rot-Tönen gemein: Die Farbe ROT ist die wahrscheinlich älteste Farbe überhaupt, die der Mensch wahrnehmen konnte. Sie gilt als archetypische Urfarbe der Menschheit!

Geschichte & Archetypische Bedeutung:


ROT wurde seit jeher mit Blut, aber auch mit Feuer assoziiert.

So wurden zum Beispiel Neugeborene in Tierblut gebadet, in der Annahme, Stärke und animalische Kräfte würden sich auf sie übertragen. Aber auch die Knochen Verstorbener wurden mit Blut eingefärbt, um die Totengeister zu beschwören. Der rote Lehm, mit dem sich Krieger einrieben - als Ersatzstoff für Blut - sollte Kampfesmut und Tapferkeit in Verbindung mit dem nötigen Touch an Aggressivität verleihen, wenn sie in den Kampf zogen. Ebenso wurden bedeutende Plätze ROT markiert, um sie vor negativen Einflüssen zu schützen.

Feuer wiederum gab Wärme ab, konnte aber auch bedrohlich sein, wenn es außer Kontrolle geriet. ROT ist eine warme Farbe und versinnbildlicht das Element Feuer.

In der archetypischen Symbolik ist ROT eine extrovertierte Farbe, denn ROT zieht stets Aufmerksamkeit auf sich. Deshalb wurde und wird sie auch oft als Signalfarbe verwendet, heutzutage z.B. bei Verkehrsschildern. Und wer heute ROT trägt sagt unbewusst: Hier bin ich! Ist selbstbewusst und wirkt dominant, fordernd und eher sexy, als in einer anderen Farbe. Früher war es ein Symbol von Macht und durfte ausschließlich von Herrschern und dem Adel getragen werden.

Das hing damit zusammen, dass das blaustichige, ins Violett gehende Purpur, das im römischen Reich ausschließlich Caesar vorbehalten war und im Mittelalter der christlichen Kirche, die teuerste Farbe seiner Zeit war und sich nur wohlhabende Menschen leisten konnten.Etwa 9000 - 10.000 Meeresschnecken mussten ihr Leben lassen, um aus deren Drüsensekret in einem höchst aufwändigen Verfahren ein Gramm violett-rotes Purpurrot zu gewinnen. Auch das tief purpurrote Karminrot wurde aus Tieren gewonnen, und zwar aus den Weibchen verschiedener Arten der Kermesschildlaus, die ursprünglich aus Mexiko kam. Das leuchtende Krapprot wiederum wurde auf  ebenfalls sehr aufwändige Weise aus den Wurzeln der Färberröte gewonnen.

Erst um 1850 war man in der Lage, ROT auch künstlich herzustellen. In der christlichen Kirche findet man es noch heute in der Kleidung von Bischöfen. Aber auch der Papst trägt rote Schuhe und einen roten Umhang, allerdings in dem helleren Zinnoberrot, das in diesem Fall wohl sinnbildlich für "Weisheit" stehen soll.

ROT wurde nicht nur als (Über-)Träger von Lebensenergie empfunden, sondern ist auch seit jeher ein Symbol für Liebe, und zwar der aktiven, leidenschaftlichen bzw. erotischen Liebe, die "wie Feuer brennt".  Nicht umsonst sprechen wir z.B. heute noch vom sog. "Rotlichtmilieu".  Im Gegensatz zu einem schwachen, ins Rosa gehende ROT, das eher die tiefe, auch platonische Liebe der Verbundenheit ausdrückt. Unter der jüdisch/christlichen Kirche wurde ROT zur "fleischlichen Sünde" verdammt und im Mittelalter war ROT die Farbe der Hexen! Wenn eine Frau rote Haare hatte, war ihr der Scheiterhaufen praktisch bereits sicher.

ROT ist Emotion in ihrer stärksten Form! Warum ist das so?


Diese Farbe ist Hitze pur! Oder warum wird uns sonst so warm, wenn wir leidenschaftlich lieben, blind vor Wut, oder auch nur verlegen sind? Der Adrenalinspiegel, d.h. Blutdruck, Körpertemperatur, Puls und Atemfrequenz steigen schlagartig an und unsere so gut durchblutete Haut wird rot (Kopf, Genitalien, etc). Wir sind im wahrsten Sinne des Wortes "heiß".

Daher z.B. auch der idiomatische Ausdruck "Jemand sieht rot", als Ausdruck für blinde Wut.

"StickmanMunich sieht ROT"

Uns wird sogar warm, wenn wir die Farbe ROT nur sehen! Warum ist das so? Nun, die Wellenlängen des für uns sichtbaren ROT liegen direkt neben dem für Menschen nicht wahrnehmbaren, warmen Infrarot. Experimente zeigten, dass Menschen auf rotes Licht, respektive auf die Farbe ROT mit schnellerem Herzschlag und erhöhter Atemfrequenz reagieren. Dadurch wird mehr Sauerstoff im Körper verteilt und die Durchblutung wird erhöht. Das könnte zwar bei Menschen mit ohnehin schon hohem Blutdruck gefährlich werden, allgemein gesprochen steht eine gute Durchblutung jedoch für Energie und Lebendigkeit.

Ohne Witz sollten deshalb Frauen, die bekannterweise häufig unter kalten Füßen leiden, rote Socken tragen! Man sagt sogar, allein die Vorstellung, man trüge rote Socken - hat man gerade keine zur Hand - würde bereits helfen. Ausprobiert habe ich das persönlich allerdings noch nicht. Auch werden rot gestrichene Räume einige Grad wärmer empfunden als neutral gestrichene, weil (messbar!) Blutdruck, Körpertemperatur, Puls und Atemfrequenz steigen.

Mehr über die Farbe ROT, ihre Wirkung auf uns und Einsatzmöglichkeiten in einem meiner nächsten Artikel.

Female Bodylandscape, Acryl auf Holz, 2016, Manuela Engelhardt


Schönes Wochenende und bis zum nächsten Mal ! Manuela


Farben: Hintergründe, Einsatz und Symbolik

www.ateliermanuelaengelhardt.de


Unglaublich aber wahr: "Farben" per se gibt es gar nicht! Sie entstehen erst in unseren Köpfen und stellen letztlich lediglich Schwingungen im Licht dar, die durch unsere Augen erst in unserem Gehirn "Gestalt" annehmen.

Umso erstaunlicher ist es, dass Farben eine enorme Wirkung auf uns haben. In vielerlei Hinsicht. Bewusst nehmen wir das meist gar nicht wahr! Die Werbung macht sich diese Tatsache zum Beispiel seit vielen Jahren zu Nutzen und spricht unser "Unterbewusstsein" mit Hilfe von Farben gezielt an! Aber auch im medizinischen Bereich finden Farben Anwendung - denn: Farben können auch heilen!

Natürlich ist unser persönliches Farbempfinden auch geprägt von persönlichem Geschmack, dem kulturellen Hintergrund oder bestimmten Erlebnissen. Doch sehr viel weniger, als wir vielleicht annehmen! 

Hier entsteht ein Blog, in dem ich regelmäßig Wissenswertes und Interessantes über Farben und Farbpsychologie veröffentlichen werde. Basiswissen zur Farbenlehre findet Ihr bereits hier.

Schlagt mir gerne Themen vor, die Euch interessieren.